Um die EMI Group scheint ein Bieterwettbewerb zu entbrennen. Nachdem EMI und Bertelsmann am Freitag bestätigten, dass man , wurde heute bekannt, dass sich Ken Berry, CEO von EMI Recorded Music, weiterhin in Gesprächen mit der Warner Music Group (WMG) befindet. Berry traf sich bereits am 9. November mit WMG-Chairman Roger Ames in New York. Einen Tag später konferierten Berry, EMI-Chairman Eric Nicoli und Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff. Beobachter spekulieren inzwischen über die mögliche Konstellation des BMG-EMI-Zusammenschlusses: EMI würde demnach pro forma die von Bertelsmann ausgegliederte BMG übernehmen und somit nach eingehender Prüfung der britischen Börsenaufsicht weiterhin an der Londoner Börse gelistet sein. De facto vermuten jedoch Finanzexperten, dass es zu einer Fusion oder einem Joint-Venture von EMI mit BMG kommen wird, bei der Bertelsmann die Leitung des neuen Unternehmens übernehmen will. Insider vermuten ein ähnliches Modell, wie den Zusammenschluss der Bertelsmann-Tochter . Hierzu wäre aber auch das Einverständnis der EU-Kommission erforderlich. Angeblich habe Bertelsmann diesbezüglich bereits bei Wettbewerbskommissar Mario Monti vorgefühlt. Montis Sprecherin gab dazu keinen Kommentar ab, sagte jedoch, dass die EU-Kommission solche Pläne „sehr genau prüfen“ würde.
EMI verhandelt mit Bertelsmann und Warner Music
Um die EMI Group scheint ein Bieterwettbewerb zu entbrennen. EMI-Manager verhandeln inzwischen mit Vertretern von Bertelsmann und Warner Music.





