Die EMI Group konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2000/2001, das am 31. März endete, um 12 Prozent auf 2672 Millionen Pfund steigern. Im Vorjahr betrug der Wert noch 2386 Millionen. Der operative Gewinn stieg um 14,4 Prozent von 290,6 Millionen auf 332,5 Millionen Pfund. Besonders starke Zuwächse verzeichnete der Unternehmensbereich EMI Recorded Music, der seinen operativen Gewinn um 16,6 Prozent steigern konnte. Der Bereich EMI Music Publishing, weltgrößter Musikverlag, verbuchte ein Plus von 9,9 Prozent. Durch die mit der Warner Music Group entstanden dem Konzern einmalige Sonderausgaben von 42,9 Millionen Pfund – die hätten keine Sonderkosten verursacht. Bei der Bekanntgabe sagte EMI-Chairman Eric Nicoli, es sei nun klar, dass ein Zusammenschluss mit einem anderen Musik-Major nicht mit einem erträglichen Maß an Kosten und Risiko erreicht werden könnte. EMI werde deswegen als selbständiges und unabhängiges Unternehmen bestehen bleiben. Zudem konnte EMI seine Marktanteile weltweit auf 14,1 Prozent steigern, und ist damit nun nach eigenen Angaben die viertgrößte Musikfirma der Welt.
EMI trotzt Fusionsdebakeln mit ermutigender Bilanz
Die EMI Group konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2000/2001, das am 31. März endete, von 2386 Millionen Pfund auf 2672 Millionen Pfund steigern.





