Zugang zu www.emisounds.de haben Kunden der Plattenfirma, die online registiert sind. Laut Jörg Bromberg, Manager Sales Administration und zuständig für die Betreuung der Site, sind das derzeit über 400 Händler, insgesamt haben rund 600 Nutzer ein Passwort für emisounds.de.
Dort finden sich neben Standards wie Produktinformationen, Coverabbildungen und Tracklistings auch 30-sekündige Soundfiles von allen Songs. Dabei greift die EMI auf das Sound-Archiv von Phononet zurück. Bromberg betont, dass Händler Zugriff auf den kompletten EMI-Katalog haben und ihre Bestellungen auch online tätigen können. Features wie eine Auflistung der Trendcharts, jeweils zum Samstag die Vorverkaufsliste und die TV- und Live-Termine der EMI-Künstler vervollständigen das Angebot, das in einem übersichtlichen Layout aufbereitet wurde.
„Bereits kurz nach dem Start können wir sagen, dass das Nutzungsverhalten sehr gut ist und die Händler das Angebot annehmen“, meint Bromberg. Der gedruckte Katalog „VIP – Very Important Products“ wird aber nach wie vor laut Bromberg in vierstelliger Auflage hergestellt und an die Händler verschickt.
Als Erweiterung der Händlersite sind für die Zukunft unter anderem die Ergänzung der Produktinformationen um den Barcode geplant. Der Aufbau der zweiten neuen EMI-Site, www.emi-promotionservices.de, ist ähnlich: Journalisten und Medienpartner sollen dort alles über EMI-Künstler erfahren. Im Vordergrund stand „die leichte technische Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit“, meint Elisabeth Auffenberg, die im Promotion-Team von Director Susanne Hort als Managerin Online Promotion die Site betreut.
Das Angebot ist seit 2. April online, derzeit gibt es 510 registrierte Benutzer, „das Feedback war durchweg positiv“, erklärt Auffenberg. Die Medienpartner können genauso wie die Händler im gesamten EMI-Katalog recherchieren und probehören. Zukünftig ist als Extra-Service für Radio-Macher und Journalisten geplant, Interviews als Abschrift und als Soundfile im Streaming-Verfahren auf die Site zu stellen, über die Integration von so genannten „Station-IDs“ wird ebenfalls nachgedacht.





