EMI Music weltweit mit Plus

EMI Music verzeichnete weltweit im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein Gewinnwachstum von knapp zehn Prozent. Gute Resultate in Asien machten dabei die eher schwache Konjunktur in Europa und Nordamerika wett.

Trotz unbefriedigender Ergebnisse in den USA, Großbritannien und Deutschland steigerte der Tonträger-Konzern den Gewinn vor Steuern in den Monaten April bis September in Relation zum Vorjahr um 9,9 Prozent auf 75,4 Millionen Pfund (rund 233,7 Millionen Mark). Das weltweite Plus geht vor allem auf einen Boom in Asien zurück, wo das Unternehmen seine Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 1999/2000 gegenüber dem Vorjahr verdoppelte. In Japan erhöhte EMI Music den Marktanteil von fünf auf 15 Prozent – vor allem dank des Debütalbums von Teenie-Starlet Utada Hikaru, das neun Millionen Käufer fand. Der asiatische Markt trug im abgelaufenen Geschäftshalbjahr 21 Prozent zum Gesamtumsatz von 1,08 Milliarden Pfund und gar 35,7 Prozent zum operativen Gewinn von 119,1 Millionen Pfund (rund 369,2 Millionen Mark) bei. Eine gute Bilanz legte auch EMI Music Publishing nach der Übernahme des Katalogs von Windswept Pacific vor. Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 158,7 Millionen Pfund, der operative Gewinn um 2,5 Prozent auf 40,7 Millionen Pfund (rund 126,2 Millionen Mark).