EMI Group verzeichnet 26prozentigen Gewinnrückgang im Geschäftsjahr 1998/99

Die EMI Group mußte im Geschäftsjahr 1998/99, das am 31. März endete, einen Rückgang des vorsteuerlichen Gewinns um 26 Prozent hinnehmen. Das gab der weltweit drittgrößte Musikkonzern heute bekannt. Statt 307,1 Millionen Pfund im Vorjahr konnte EMI nur 227,1 Millionen Pfund (667,6 Millionen Mark) auf der Habenseite verbuchen. Entsprechend ging auch der Gewinn pro Aktie von 24,9 Pence auf nunmehr 18,5 Pence zurück. Ungeachtet des Gewinneinbruchs wird das Unternehmen die Ausschüttung seiner Jahresdividende von 16 Pence pro Aktie unverändert beibehalten. Als Hauptursachen für die Einbußen machte der scheidende EMI-Chairman Sir Colin Southgate die Rezession in Brasilien und die gleichbleibend schwierige konjunkturelle Lage in Südostasien verantwortlich. Auch die europäischen Märkte hätten sich im letzten Geschäftsjahr als unstet erwiesen. Southgate verwies jedoch auch auf die beiden Schlüsselabsatzmärkte USA und Japan, wo die EMI Group zuletzt ihre Marktanteile vergrößern konnte. Zudem habe das neue Geschäftsjahr sehr vielversprechend begonnen, so Southgate.