“Dieses Jahr werden wir beim DJ Meeting unseren Stand zusammen mit der Overdose-Crew im Family-Style präesentieren und uns mit unserem Team um Patricia Tamaschke, Uli Mücke (beide: Marketing Pop/ Dance), Frank Karch (A&R) und der Assistentin Julia Roggenland den Fragen der DJs stellen“, erläutert Michael Urgacz, A&R/ Marketing Dance bei EMI Electrola.
Zudem bieten zwischen 19 und 20 Uhr alle EMI – und Overdose-Künstler den Besuchern die Möglichkeit, sie am Stand persönlich kennenzulernen. Auch bei den Marketingaktivitäten spielt das DJ Meeting eine wichtige Rolle: „Passend zu dem Treff bemustern wir,O‘ von DJ Scot Project. Sie lieferten uns diesmal einen Track ab, der bereits jetzt schon als White Label auf allen wichtigen Playlists gelandet ist und durch seine knallharten Beats und eine einprägsame Melodie ein absoluter Top Ten Kandidat ist. Ich sehe darin einen neuen, gewagten Sound, der einen Trend auslösen könnte“, meint Urgacz, der zudem mit einer Überraschung aufwartet:
Die ersten DJs reagierten laut dem EMI-Mann bereits euphorisch auf „White Bird“, ein Stück von der klassischen Geigerin Vanessa Mae, die auf dem von Cosmic Gate und Airscape gemixten Track selbst singt. „Da ich mich auf den progressiveren Sound spezialisiert habe, kommen von mir außerdem noch einige ganz frische Techno Tracks aus Italien und England“, kündigt Urgacz an. „Die Zeit ist langsam reif dafür, den härteren oder minimalistischen Style auch in Deutschland richtig anzupacken. Der Geschmack der deutschen Clubber wird unterschätzt, meiner Meinung nach sind die Jugendlichen sehr offen für neuen Sound. Sie haben es selber satt, dass sich ein Track mitunter wie der andere anhört.“
Ein weiterer Punkt in der EMI-Dance-Philosophie sei der „Family-Gedanken“, den Urgacz verstärkt fördern will. „Die Künstler sollen sich nicht nur gegenseitig etwa mit Remixen unterstützen, sondern sich auch aktiv mit Marketing-Ideen und -Visionen am Produkt selbst beteiligen können“. Das Stück „Livin‘ A Lie/Land Of Living“ vom EMI-Act Milk Inc. stammt vom Produzenten-Team, das auch für Sylver verantwortlich zeichnet. Für den Juli kündigt Urgacz hier ein „einmaliges und sehr abwechslungsreiches Album“ an.
Auch von einem weiteren Overdose-Act verspricht sich EMI viel: Das auf dem Thema der TV-Serie „Miami Vice“ basierende „Miami“ von DJ Sakin & Friends produzierte Thorsten Stenzel zusammen mit Sakin. Das Album wird wenig später nachgeliefert. Nach der Trance-Hymne „Exploration Of Space“ und dem im Februar veröffentlichtem Longplayer „Rhythm & Drums“ folgt im Juni wieder ein kommerziell aussichtsreicher Single-Track, während „Fire Wire“, die B-Seite von „Exploration Of Space“ Überraschungserfolge in England feiert. Im Juli kommt die neue Single von Beam vs. Cyrus in die Läden, die dafür mit einer Frauenstimme gearbeitet und just ihre erste Compilation gemixt haben.





