“Wir haben das DJ Meeting von Anfang an unterstützt, waren dieses Jahr aber nicht dabei“, berichtet Oliver Wegener, Geschäftsführer von Public Propaganda, im Gespräch mit musikwoche.de. „Denn letztes Jahr war es einfach zu eng. Da die neue Hallenaufteilung diesen Missstand beseitigt hat, werden wir nächstes Mal wieder einen Stand haben. Das DJM ist für die DJs sehr wichtig und wie bei den German Dance Awards kommt hier die Community zusammen.“
In der Turbinenhalle, wo das Meeting zum zweiten Mal stattfand, versammelten sich deswegen rund 75 Firmen, die 4000 Fachbesucher und ab 21 Uhr auch die Endverbraucher anzogen. Caba Kroll, Geschäftsführer der Agentur Al2gether und Veranstalter des DJM, zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Die neue Hallenzuteilung war für die örtlichen Gegebenheiten ideal und wurde von allen Teilnehmern und Gästen sehr begrüßt. Wir werden daran festhalten und bei Bedarf geringfügig ändern.“
Die Vergrößerung lobt auch Michael Urgacz, A&R/Marketing Dance EMI Electrola: „Auch wenn man hier keinen WestBam sieht, ist das DJM enorm wichtig für uns. Denn gerade die DJs aus ländlichen Gegenden oder aus dem Osten sorgen dafür, dass die Dance-Stücke wirklich gespielt und damit auch von den Endverbrauchern gekauft werden.“
Neben dem Viva-Team, das hier erneut eine „Club Rotation“-Sendung drehte, berichtete auch der Privatsender b-tv sowie Vertreter von Print-, Radio- und Internetmedien vom DJM. Dieses Jahr verlieh das DJM erstmals eigene Awards. Die DJs wählten die Gewinner auf über 700 Stimmzetteln.
„Wir müssen die Awards noch mehr hervorheben und natürlich bekannter machen“, sagt Jörg Böhm, ebenfalls Organisator des Dance-Treffs, für den die Preis-Zeremonie dennoch „den Höhepunkt des Abends“ bildete. „Aber auch die Tatsache, dass wir von sehr vielen Ausstellern und Gästen ein Lob für die Organisation und die neue Hallenaufteilung bekommen haben, hat uns sehr gefreut. Das soll natürlich nicht über einige Mängel hinwegtäuschen, die wir im nächsten Jahr abstellen wollen.‘





