Elap setzt auf „Impulskäufer‘

Die dänische Plattenfirma vertreibt ihr Repertoire in 50 Ländern auf allen Kontinenten. „Deutschland ist dabei mit 25 bis 30 Prozent unseres Exportumsatzes ein besonders wichtiger Markt für uns“, berichtet Export Area Manager Klaus Eikhof.

Die Firma bietet in Deutschland ausschließlich Titel im Budget- und Low-Midprice-Segment an, Vertriebspartner für den gesamten Raum GSA ist die Firma . „Unser Angebot richtet sich hauptsächlich an Kunden über 30 Jahre. So haben wir Dance oder HipHop nicht im Angebot, ansonsten aber unterschiedlichste Musikrichtungen von Pop, Rock und Easy Listening bis Jazz bis Klassik“, so Klaus Eikhof.

Die Mehrzahl der Elap-Produkte in Deutschland gibt es bei großen Handelsketten wie Saturn oder MediaMarkt, in Supermärkten und weiteren nicht-traditionellen Outlets. Hier zielt Elap mit auffälligen Displays als Blickfang auf „Impulskäufer“. Diese können die Produkte teilweise auch an Abhörstationen testen, was laut Eikhof in diesem Preissegment sonst nicht üblich sei.

Zu den Verkaufsrennern von Elap in Deutschland gehören unter anderem die Reihe „Onstage“ mit 24 qualitativ hochwertigen Einspielungen bekannter Musicals und die Esoterik-Reihe „Essential Elements“ mit 34 Titeln. Auf der Midem in Cannes stellte Elap die vielversprechende Serie „Gregorian Chants“ vor, eine Reihe mit Adaptionen bekannter Popsongs im Gregorianik-Gewand. Den Auftakt machten dabei CDs mit Transformationen großer Hits von Celine Dion und den Beatles sowie ein Album mit mittelalterlich tönenden Bearbeitungen bekannter Lovesongs von Phil Collins bis Chris de Burgh.

Weitere Saisonschwerpunkte sind die Compilation-Serie „Tolle Schlager aus der Sturm- & Drangzeit“ und die Reihe „Candlelight Classics“ mit zwölf CDs, die laut Eikhof für Neulinge „einen idealen Einstieg in die Welt der Klassik bietet“. Die Serie „Original Artists“ offeriert schließlich 70 hochwertig verpackte Sampler von Größen diverser Sparten – zum Beispiel aus Jazz (Billie Holiday, Louis Armstrong), Blues (B.B. King), Soul (James Brown, Supremes) oder Reggae (Bob Marley).