Trotz der gelungenen Award-Show kam im Nachhinein das Gerücht auf, die PhonoAkademie sei mit der Veranstaltung in Hamburg unzufrieden gewesen und wolle deshalb den Echo 1999 in Berlin verleihen. Dies dementierte Akademie-Geschäftsführer Prof. Werner Hay im Gespräch mit MUSIKWoche: „Das ist Unsinn. Wir waren in den letzten drei Jahren sehr zufrieden mit Hamburg.“ Richtig sei indes, daß man erwäge, den Echo 2000 in Berlin zu verleihen. Auch Hays Fazit fällt positiv aus: „Die Künstler waren zufrieden, und es waren noch mehr Medien dabei. Zudem kamen mehr Vertreter aus den internationalen Führungsebenen der Firmen, was den Stellenwert des Echo zusätzlich unterstreicht.“
Echo-Preisverleihung als TV-Quotenhit
Die Deutsche Phono-Akademie zeigt sich zufrieden: Der siebte Echo ging mit mehr Medieninteresse als je zuvor über die Bühne. Und gegen Hamburg als Schauplatz hat man, entgegen allen Gerüchten, auch nichts einzuwenden. 4,49 Millionen Fernsehzuschauer, mehr als je zuvor, verfolgten die Echo-Sendung am 6. März im Ersten. Das entspricht einem Marktanteil von 14,5 Prozent. Gerd Gebhardt, Vorstandsvorsitzender der Phono-Akademie, äußert sich denn auch zufrieden: „Es war eine Sendung, die nur junge oder junggebliebene Leute ansahen. Wir können also mit dem Publikumsecho sehr zufrieden sein.“





