Durchwachsene Halbjahresbilanz bei der EMI Group

Die EMI Group hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. September endete, Verluste hinnehmen müssen. Der vorsteuerliche Gewinn des Konzerns fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,7 Prozent auf 59,1 Millionen Pfund.

Die EMI Group hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. September endete, Verluste hinnehmen müssen. Der vorsteuerliche Gewinn des Konzerns fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,7 Prozent auf 59,1 Millionen Pfund. Dagegen stieg der Gesamtumsatz um 5,9 Prozent auf 1,14 Milliarden Pfund. EMI-Chairman Eric Nicoli machte für die schlechten Ergebnisse vor allem die gestiegene Zinsbelastung und die Kosten für die (42,9 Millionen Pfund) verantwortlich. EMI gibt bei den Umsätzen durch das operative Geschäft zweierlei Werte an: einmal unter Einbeziehung der Ergebnisse durch New-Media-Aktivitäten und einmal ohne. Hintergrund: Der Verkauf der Beteiligung an musicmaker.com. Daraus ergibt sich für den Bereich EMI Recorded Music ein Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 951,8 Millionen Pfund und ein Minus beim Gewinn von 23,6 Prozent auf 59,9 Millionen Pfund (inklusive New Media). New-Media-bereinigt ergibt sich ein Umsatzplus von 2,2 Prozent und ein Gewinnanstieg von 6,4 Prozent. Der Anteil am Weltmarkt konnte sogar von 12,7 auf 13,0 Prozent erhöht werde, so das Unternehmen. Weniger ambivalent zeigt sich das Ergebnis der Abteilung EMI Music Publishing: Dort stieg der Umsatz um 21,2 Prozent auf 192,3 Millionen Pfund und der Gewinn um 25,3 Prozent auf 51,0 Millionen Pfund (inklusive New Media). Die bereinigten Zahlen: Umsatz plus 17,3 Prozent; Gewinn plus 15,0 Prozent. Konzernchef Nicoli hob beim internen Vergleich die Dependencen in Großbritannien und Deutschland hervor, die besonders gute Ergebnisse vorzuweisen hatten.

(1 Pfund = 3,27 Mark)