dock11 am Ende

Nach Boxman, Gaudia und zuletzt mov.a.bit steht nun mit dock11 bereits das nächste Internet-Start-Up vor dem Aus.

Nach , und zuletzt steht nun mit dock 11 bereits das nächste Internet-Start-Up vor dem Aus. Die Firma beantragte am Freitag, den 20. Oktober, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. dock 11 startete im Sommer 1999 unter der Leitung von VUT-Vorstandmitglied Peter James, mit dem Ziel, kleinen und mittleren Tonträgerfirmen einen Promotion- und Distributionskanal im Internet zu eröffnen. Im Gespräch mit MUSIKWoche stellte Frank Goldberg, CEO von dock11, fest: „Nach Ansicht von Anlegern ist Musik im Internet und speziell E-Commerce mit Musik out“. Schwierigkeiten bei CDNow und Boxman, sowie negative Schlagzeilen um MP3.com und EMusic hätten die Kurse an den internationalen Börsen so weit in den Keller getrieben, dass Investoren nun nicht mehr zwischen legalen und illegalen oder zwischen soliden und unseriösen Geschäftsmodellen unterscheiden könnten. dock11 hatte in einer ersten Finanzierungsrunde fünf Millionen Mark vom Risikokapitalgeber Atlas Ventures erhalten, eine zweite Runde scheiterte nun. Betroffen sind 30 dock11-Mitarbeiter.