DMD veröffentlicht Doppel-CDs zu den German Dance Awards

Mit den offiziellen Compilations zu den German Dance Awards (GDA) bietet der Discomania Medienvertrieb (DMD) einen Überblick über die wichtigsten Dance-Tracks des vergangenen Jahres. Die Erlöse sollen helfen, die hohe finanzielle Belastung durch die Hamburger Preisverleihung auszugleichen.

Die beiden hochkarätig besetzten Doppel-CDs „GDA – Essential Trance“ und „GDA – Essential House“, die DMD am 29. Januar veröffentlicht, warten mit Charts-Hymnen von Darude und Modjo auf. Zugleich bieten sie Underground-Tracks von Timo Maas oder Source Of North.

Auf die Zusammenstellung ist Christian Fehlau, DMD-Geschäftsführer, besonders stolz: „Es gab eine freundliche und enge Zusammenarbeit mit den Majors, die sonst ihre Titel nur für eigene Joint-Ventures-Compilations lizenzieren. Aber die Marke,German Dance Awards‘ trägt inzwischen, auch wenn es nicht ganz leicht ist, eine neue Dance-Compilation am Markt zu etablieren. Der Handel reagiert sehr positiv auf die beiden CDs.“

Bereits zur ersten Ausgabe der GDA im Januar 2000 hatte edel eine Compilation veröffentlicht, die jedoch noch als Fortsetzung einer Kopplung zu den DDC erschien. „Für uns sind die beiden Compilations die ersten wirklichen CDs zu den GDA. Fortan sollen sie jedes Jahr erscheinen, wodurch sich die Endverbraucher eine Sammlung der wichtigsten Dance-Tracks anlegen können“, sagt Fehlau.

Für die Zusammenstellung zeichnet DMD-Vertriebsleiter Armin Johnert verantwortlich, der vor allem bei der House-CD mit Clemens Wittkowski und Rainer Weichhold von Public Propaganda zusammenarbeitete.

Im Gespräch mit MUSIKWoche weist Johnert noch auf einen andere Funktion der beiden CDs hin: „Finanziell gesehen waren die GDA, die wir zusammen mit Public Propaganda veranstalten, ein Debakel, weil uns kurzfristig einige Sponsoren aus der New Economy weggebrochen sind. Deswegen hoffen wir, mit den Erträgen diese Löcher wieder zu stopfen.“ Dazu soll eine PR-Kampagne im Wert von 200.000 Mark beitragen, die neben Zeitschriftenwerbung auch TV-Spots bei Viva vorsieht