Ein Drittel der Bestellungen komme aus dem Ausland, 80 Prozent davon aus Großbritannien. Seine Firma wolle nun große Plattenfirmen von den Vorteilen dieses Vertriebsweges überzeugen: „Wir sind ein Zwischending zwischen traditionellem Mailorderservice und einem Internet-Dienst, der die Musik direkt an den User übermittelt und damit aber immer die Gefahr der Piraterie in sich birgt.“
Digitale Revolution im britischen Tonträgerhandel
Der Erfolg von Internet-Bestelldiensten verändert derzeit den Musikhandel in Großbritannien. Die US-Firma CDuctive beispielsweise verkauft auf ihrer Website preisgünstige Compilations, die sich die Kunden nach individuellen Wünschen maßschneidern können. CDuctive unterbietet mit seinen Angeboten das Preisgefüge im britischen Tonträgerhandel beträchtlich – denn im Durchschnitt kosten CDs auf der Insel um die Hälfte mehr als in den USA. Laut CDuctive-Mitbegründer Alan Manuel stieg die Zahl der Aufträge seit dem Verkaufsstart im Januar 1998 um monatlich 40 Prozent.





