Die Reize der Killer Barbies

Die Killer Barbies aus dem nordspanischen Vigo setzen auf die akustischen Kicks ihres schnellen Punkrocks und auf die optischen Reize von Silvia Superstar.

Die Gründerin der spanischen Punkcombo Killer Barbies liebt den Kontrast: „Wir sahen den Film,Die Attacke der Killertomaten“. Und Barbie mochte ich schon immer, weil sie als erste Mainstream-Puppe weibliche Formen hatte, also Busen, Taille und Hintern. Wir fanden, dass die Kombination mit den Killertomaten für uns absolut passt.“ Die CD „Bad Taste“ (BMG Köln Musik/Drakkar Records) ist genau genommen eine Best-Of-Sammlung mit Songs von den letzten drei CDs. Um ihnen den optimalen Schliff zu verpassen, wurden sie im Münsteraner Prinzipal-Studio von Ralph Quick (H-BlockX) neu aufgenommen. Angesprochen auf ihre knappe Bekleidung meint Silvia Superstar entschuldigend: „Das ist meine Art, mich zu kleiden. Mein Blut ist nun mal etliche Grade heißer als das von Nordeuropäern. Schon als Kind stand ich gern im Mittelpunkt.“ Als Vorbilder nennt sie die Super-Vixen von Russ Meyer. „Dieses Trash-Ding ist so herrlich unkonventionell und grell, eine Kultur, die gegen den Strom schwimmt.‘