“Unser Ziel war eine Kampagne, die dem Charakter des Mediums entspricht‘, sagt Lutz Kuckuck, Geschäftsführer Radio Marketing Service (RMS). Der private RMS und die öffentlich-rechtliche ARD-Werbung Sales & Services GmbH mit Sitz in Frankfurt erarbeiteten gemeinsam eine Marketingkampagne mit dem Slogan ‚Wer fühlen will, muß hören‘. Am 18. August startet sie mit Spots in Funk und Fernsehen, im Herbst belegt sie verschiedene Printmedien; eine Laufzeit von mehreren Jahren ist geplant. Die Kampagne soll die tägliche Nutzungsdauer des Radios und damit die Werbeinvestitionen in das Medium dauerhaft steigern. Denn über 84 Prozent der Bundesbürger hören täglich mehr als drei Stunden Radio. Damit ist der Hörfunk vor Fernsehen und Tageszeitung das meistgenutzte Medium. Diese Bedeutung spiegelt sich auch in den Aufwendungen für Werbung im Rundfunk wider, die im ersten Halbjahr 1999 um mehr als 14 Prozent höher lagen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Image-Kampagne betont deshalb die Qualitäten des Radios. Sie richtet sich an 14- bis 49jährige Hörer, die als wichtigste Zielgruppe der werbetragenden Programme gelten. Mit einem Budget von rund 30 Millionen Mark für Entwicklung und Werbeschaltungen erarbeitete die Koblenzer Agentur Select Communications im Auftrag von ARD Sales & Services und RMS 20 Radio- und zwei TV-Spots. Sie richten sich im Einsatz bei ARD und ZDF sowie bei mehreren Privatsendern gezielt an Selten- und Wenig-Nutzer des Hörfunks.
Die Radio-Sender gehen in die Offensive
Die Rundfunkanstalten der ARD und die deutschen Privatsender starten eine gemeinsame Kampagne. Sie initiierten die Offensive Pro Radio, die den Stellenwert des Hörfunks dauerhaft ausbauen soll.





