Die GEMA steigert ihre Erträge um 4,1 Prozent und schüttet 1,234 Milliarden Mark aus
Der Aufsichtsrat der GEMA hat im Rahmen einer Sitzung in München die Bilanz und den Geschäftsbericht für 1997 gebilligt. Demnach steigerte die GEMA 1997 ihre Erträge im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf insgesamt 1,427 Milliarden Mark. 1,234 Milliarden Mark schüttete sie aus, das sind 46 Millionen Mark mehr als 1996. Prof. Dr. Reinhold Kreile, Vorstandsvorsitzender der GEMA, betonte, daß die Urheber „nicht nur aufgrund des Zahlenwerks der Jahresbilanz“ Grund zur Genugtuung hätten. „Das Urteil des Mannheimer Landgerichts in der Auseinandersetzung um die urheberrechtliche Vergütung des 3-Tenöre-Konzerts 1996 in Düsseldorf ist ein Grundsatzurteil von zukunftssichernder Signalwirkung“, so Kreile in seiner Ansprache. Erneut habe ein deutsches Gericht in einem geradezu exemplarischen Fall die angemessene wirtschaftliche Beteiligung der Autoren an der Nutzung ihrer Musik sichergestellt. Der Jahresbericht wird auch Gegenstand der GEMA-Jahreshaupversammlung sein, die am 7. und 8. Juli 1998 im Hotel InterContinental Berlin stattfindet.






