Demnächst: Musik auf dem ZIP-Drive

Der Softwarehersteller Liquid Audio und der Hardware-Hersteller Iomega unterzeichneten jetzt einen „Letter of Intent“ mit dem Ziel, Liquid Audio-Daten auch auf den weitverbreiteten „Zip-Drives“ eine Heimat zu bereiten.

Iomegas „Zip-Drives“ sind – nach der herkömmlichen Computerdiskette – mit etwa 100 Mio. Datenträgern wohl der am weitesten verbreitete nicht fest eingebaute Massenspeicher. Ein Zip-Datenträger faßt derzeit 100 Megabyte (MB), ein 250 MB großer Speicher wurde auf der derzeit stattfindenden Comdex bereits vorgestellt. Das „Liquid Audio“, das Kopierschutzmechanismen enthält und daher, im Gegensatz zum MP3-Format, von der Musikindustrie unterstützt wird, konnte mit den ZIP-Geräten bislang nichts anfangen.

Die Kooperation mit Iomega, die durch spezielle Bundling-Aktionen unterstützt werden soll, ist ein weiterer Schritt hin zum Ziel des Liquid Audio-Managements, alle bedeutenden Konsumerplattformen zu unterstützen. Erst kürzlich hatte Liquid Audio zu diesem Zweck eine Kooperation mit Diamond Multimedia, dem Hersteller eines portablen MP3-Players, bekanntgegeben ().