David Glew, Chairman der Epic Records Group, bezeichnet die Veröffentlichung der weltweit vermarkteten Kopplung als „erste gemeinschaftliche Reaktion der internationalen Musikbranche auf die Krise im Kosovo“. Künstler und Plattenfirmen stellten ihre Beiträge kostenlos zur Verfügung. Die Kopplung bietet unter anderem Live-Aufnahmen von Alanis Morissette, Neil Young und Sarah McLachlan, bislang unveröffentlichte Studio-Tracks von Tori Amos, Ben Folds Five und den Wallflowers sowie B-Seiten und Remixe von Stücken von Oasis, Suede und Black Sabbath. Erste Single-Auskopplung ist der Titel „The Last Kiss“ von Pearl Jam, den es bisher nur für Fanclub-Mitglieder als Weihnachts-Single 1998 gab. Die Band sei stolz, „einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der entsetzlichen Bedingungen, unter denen die Flüchtlinge leiden, leisten zu können“, erklärte ihr Manager Kelly Curtis.
Als Vorleistung auf die zu erwartenden Verkaufserlöse überweist Epic zum VÖ-Termin eine Spende in Höhe von einer Million US-Dollar an die renommierten Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, C.A.R.E. und Oxfam. Die zusätzlichen Einnahmen fließen ebenfalls an die drei Organisationen; die Erlöse der Single gehen komplett an C.A.R.E. Matthias Lumm, Senior Product Manager International bei Epic, berichtet von „sehr positiven Reaktionen der Medienpartner in Deutschland, die die Marketing- und Promotionmaßnahmen für die CD überwiegend kostenlos oder zum Selbstkostenpreis einsetzen“. So schalten ProSieben und Sat.1 ab dem 21. Juni zwei Wochen lang Spots; Verhandlungen mit weiteren Sendern wie Viva, VH-1, MTV und Vox laufen noch. Zahlreiche Magazine wie „Rolling Stone“, „ME/Sounds“, „Hammer“, „Kultur News“, „Zillo“, „Visions“, „Rock Hard“, „Brigitte Young Miss“ „Unicum“, „Intro“ oder „Sonic Seducer“ weisen mit Anzeigen auf die Kopplung hin. Und die Firma HGM Neue Medien sorgt mit 20.000 Postern auf Bauzäunen in zahlreichen Städten für bundesweite Publicity. Radiosender starten Verlosungsaktionen, wobei Hörer, die für die Flüchtlinge spenden, „No Boundaries“-CDs gewinnen können. „Alle Werbemaßnahmen in Deutschland verweisen auf die Spendenkonten der Hilfsorganisationen, damit auch diejenigen helfen können, die keine CD kaufen wollen“, ergänzt Lumm.






