Chartskommentar: Cher von null auf eins

Cher schafft in der deutschen Longplay-Hitliste mit „The Greatest Hits“ den Sprung von null auf eins. Zudem rangieren noch drei weitere Hit-Konglomerate beliebter Stars in den Top Ten. Bei den Singles beherrschen mit Oli.P auf eins und Laura auf drei rappende Soap-Opera-Darsteller die Szenerie.

Cher übernimmt mit ihrer CD „The Greatest Hits“ auf Anhieb die Führung in den deutschen Longplay-Charts. Für die Sängerin und Schauspielerin, die gerade in Deutschland tourt, ist es bereits das zweite Nummer-eins-Album in diesem Jahr nach „Believe„, das insgesamt vier Wochen lang den Charts-Thron belegte. Auch auf Rang zwei liegt mit „Turn It On Again – The Hits“ von Genesis ein Hit-Sampler. Drüber hinaus finden sich von dieser Spezies noch die Alben „Greatest Hits 3“ von Queen+, das neben Queen-Songs auch Solo-Titel von Freddie Mercury und Brian May enthält, auf sechs und „The Best Of Eric Clapton“ (acht) in den Top Ten. Mit Rang drei muß in dieser Woche die Bloodhound Gang mit „Hooray For Boobies“ vorlieb nehmen. Aufsteiger der Woche ist der Soundtrack zum Disney-Film „Tarzan“ von Phil Collins und Mark Mancina, der von Rang 50 in der Vorwoche auf 19 klettert. Bei den Singles verteidigt Rapper Oli.P alias Oliver Petszokat, auch bekannt als Schauspieler in der Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, mit „So bist Du“ die Führung. Auch auf Rang drei liegt mit „Immer wieder“ von Laura aus dem „Marienhof“ ein rappender Soap-Star. Dazwischen rangiert auf Platz zwei R. Kelly mit „If I Could Turn Back The Hands Of Time„. Als höchster Neueinsteiger liegt die Kelly Family mit „Mama“ auf Position 14. Errfolgreichster Aufsteiger ist Moby, der sich mit dem Titel „Why Does My Heart Feel So Bad?“ von 55 auf 22 katapultiert.