Charts KW51: Ultimate Collections und Singles-Doppelpacks

In den deutschen Longplay-Charts räumen die Hitsampler ab, während bei den Singles sich immer mehr Interpreten nicht mit einem Hit zufrieden geben. Weltweit zieht die Beatlemania immer weitere Kreise.

Es lebe der Backkatalog: Wie gewohnt beherrschen Best-Of- und Greatest-Hits-Zusammenstellungen verdienter Interpreten die vorweihnachtlichen Charts. So verteidigen die Beatles mit „1“ die Spitze der deutschen Longplay-Hitliste vor Westernhagen, der mit seiner Karriereretrospektive„So Weit… Best Of Westernhagen“ weiterhin den zweiten Platz einnimmt. US-Rocker Lenny Kravitz platziert seine „Greatest Hits“ auf Position elf, während Abba mit „The Complete Singles Collection“ als Wiedereinsteiger Rang 54 belegt. Whitney Houston macht mit ihrer Werkschau „The Greatest Hits“ einen mächtigen Sprung von 95 auf 57. Schlafzimmer-Soul-König Barry White liegt mit „The Ultimate Collection“ auf Rang 61 im Rennen. Steigende Tendenz hat „The Collector’s Series Volume One – In Love“ von Celine Dion mit einer Verbesserung von 82 auf 70. Es folgen „The Greatest Hits“ von Texas auf 78 und „The Ultimate Collection“ von Schmuserocker Chris De Burgh auf 85. Neu in den Top 100 sind Opernlegende Maria Callas mit einer neuen Zusammenstellung ihrer Karriereglanzlichter (94) sowie zum dritten Mal eine Songsammlung namens „The Ultimate Collection“, diesmal von Billy Joel, auf Rang 96.