Der Titel des zweiten Albums von Britney Spears erweist sich als Self Fulfilling Prophecy. Denn „Oops!… I Did It Again“(Jive/Zomba) belegt diese Woche den ersten Platz der deutschen Album-Charts und wiederholt damit den Erfolg der Debüt-Platte. Im vergangenen Jahr benötigte die Sängerin noch drei Wochen, um mit „… Baby One More Time“ die Spitzenposition zu erreichen, ihre neue CD springt von null auf eins in die Charts. Damit schreibt Jive die Erfolgsgeschichte von Britney Spears fort. Das erste Album, das aktuell in der 62. Woche auf 82 rangiert, erhielt in Deutschland Platin und Gold, die daraus ausgekoppelten vier Singles strichen insgesamt eine Platin- und vier Gold-Auszeichnungen ein. Auch in Amerika dominiert Britney den Markt. In der ersten Woche verkaufte sie gemäß Jive-Chef Barry Weiss über 1,3 Millionen Einheiten des neuen Albums. Damit sind die drei Alben, die innerhalb einer Woche die höchsten Verkäufe in den US-Charts erzielten, allesamt bei Jive erschienen: „No Strings Attached“ von ‚N Sync setzte 2,4 Millionen Exemplare um, „Millennium“ von den Backstreet Boys 1,13 Millionen. Jubelstimmung herrscht auch im Hause Sony Music Media, wo die Dance Division ihre bislang erfolgreichste Woche verzeichnet. Die Single „Freestyler“ von den Bomfunk MC’s verbessert sich auf Rang zwei. Zudem stellt die Abteilung mit dem House-Song „I Wanna Mmm…“ von The Lawyer den höchsten Neueinsteiger (Rang 34). Beide Titel standen in ihren Herkunftsländern Norwegen beziehungsweise Italien an der Spitze der Charts. Die deutsche Produktion „Toca’s Miracle“ von Fragma (Gang Go/Orbit/Virgin) geht den umgekehrten Weg: Der Club-Track belegte vor einem Monat den ersten Platz der englischen Singles-Charts und steigt diese Woche in Deutschland auf Position 49 ein. Der diesjährige Siegertitel des Grand Prix De La Chanson, „Fly On The Wings Of Love“ von den dänischen Olsen Brothers (EMI Electrola), entert diese Woche ebenfalls die Singles-Hitliste. Er nimmt den 40. Rang ein und stellt damit den erfolgreichsten Siegersong der letzten Jahre. Die Gewinnerin von 1999, die Schwedin Charlotte Nilsson, konnte sich mit ihrem Lied „Take Me To Your Heaven“, nicht in Deutschland platzieren. 1998 erreichte die israelische Sängerin Dana International mit „Diva“ lediglich Rang 47. *Beim Eurovisions-Contest belegten die Franzosen nur den vorletzten Platz, in den deutschen Singles-Charts hingegen gewinnt der frankophone Einfluß an Boden. Neben French Affair (31) wünscht das Deichkind feat. Nina „Bon Voyage“ (Platz 17), Kosmonova fordert „Danse Avec Moi“ (50) und Madonna-Produzent William Orbit interpretiert „Pavane Pour Une Infante Défunte“ (95). Bei den Alben glaubt Gigi D’Agostino an „L’Amour Toujours“ (61), und das französische Projekt St. Germain verbessert sich mit „Tourist“ auf Rang 79.
Deutsche Charts der 90er Jahre Alben mit den meisten Wochen in den Top 100
1 Wolfgang Petry „Alles“ 161 Wochen
2 Pur „Seiltänzertraum“ 126 Wochen
3 Queen „Greatest Hits 2“ 125 Wochen
4 Michael Jackson „Dangerous“ 120 Wochen
5 Metallica „Metallica“ 118 Wochen
6 The Kelly Family „Over The Hump“ 111 Wochen
7 Michael Jackson „History – Past, Present & Future“ 107 Wochen
8 André Rieu Strauss & Co. 103 Wochen
9 Rammstein „Herzeleid“ 102 Wochen
10 Guns N‘ Roses „Use Your Illusion II“ 101 Wochen
11 Carreras/Domingo/Pavarotti „In Concert“ 100 Wochen
Guns N‘ Roses „Use Your Illusion I“ 100 Wochen
13 Andrea Bocelli „Bocelli“ 98 Wochen
Gipsy Kings „Mosaique“ 98 Wochen
15 Aerosmith „Get A Grip“ 95 Wochen
16 Bee Ges „Very Best Of 1967 – 1989“ 91 Wochen
17 Alanis Morissette „Jagged Little Pill“ 90 Wochen
18 Celine Dion „Falling Into You“ 89 Wochen
19 Roxette „Joyride“ 86 Wochen
20 Bon Jovi „Keep The Faith“ 85 Wochen
Quelle: Norbert Behet





