Doppelter Führungswechsel in den deutschen Charts: In der Singles-Hitliste entreißt Outkast mit „Ms. Jackson“ nach nur einer Woche Eminem feat. Dido mit „Stan“ das Zepter. Bei den Longplayern landet Latin-Pop-, Hollywood- und Kurvenstar Jennifer Lopez mit „J.Lo „ aus dem Stand ihren ersten Spitzenreiter in Deutschland. Ihr Debütalbum, „On The 6“ hatte es anno 2000 bereits bis auf Rang drei gebracht. Damit stehen erstmals in diesem Jahr sowohl bei den Singles wie bei den Alben Produktionen mit Veröffentlichungsdatum 2001 an der Spitze der Hitlisten.
Epic weist nicht nur aufgrund des Triumphs mit Jennifer Lopez ein glänzendes Wochenergebnis aus. Mit „Not That Kind“ von Anastacia auf sechs, „Lovers Rock“ von Sade auf 14 sowie „The W“ vom Wu-Tang Clan auf 17 platzieren sich drei weitere Epic-Longplayer in den Top 20. Das Album „Restless“ von Xzibit verbessert sich zudem als Aufsteiger von Rang 86 auf 36. Bei den Singles können sich Jörg Hacker und seine Mannschaft über zwei Top-Ten-Notierungen freuen: „Operation Blade“ von Public Domain und „Gravel Pit“vom Wu-Tang Clan belegen die Ränge vier und fünf.
Als stark verkaufsfördernd für die aktuellen Produktionen der auftretenden musikalischen Gäste erweist sich wieder einmal der Fernseh-Dauerbrenner „Wetten, dass…?“. So springt bei den Singles „What A Feeling“, das Duett von DJ BoBo mit Irene Cara, von null auf acht. Mit dem Original aus dem Film „Flashdance“ hatte Irene Cara im Alleingang im Jahre 1983 Position zwei erklommen. In den Top 100 Longplay verbuchen nach Auftritten bei Gottschalk Chris de Burgh mit „The Ultimate Collection“(Platz 39) und Kylie Minogue mit „Light Years“(67) Wiedereinstiege. Und Kylie Minogues Single „Your Disco Needs You“ ist neu auf 41 im Rennen. Schließlich profitiert auch Komiker Rüdiger Hoffmann von seinem Engagement in der Show: Sein Tonträger „Ich komme… !“ stürmt von 74 auf 30.
l Das Durchschnittsalter der Charts-Protagonisten stark nach unten drückt Babyboy. Der zweijährige Sprössling von Produzent Torsten Dreyer, der unter anderem mit French Affair Erfolge feierte, tummelt sich bereits seit sieben Wochen mit „Baby Superstar“in den Singles-Charts (diese Woche auf 78, höchste Position: 42). Damit wird die gute Tradition des deutschen Baby-Pop fortgeführt, die „die kleine Elisabeth“ im Verbund mit Ralf Bendix und dem legendären „Babysitter-Boogie“ begründete (Platz eins im Jahr 1961
l In den USA verzeichnet Madonna mit „Don’t Tell Me“ auf vier ihren 34. Top-Ten-Hit bei den Singles. Damit überholt sie die Beatles mit 33 Titeln unter den ersten zehn und ist dem allmächtigen Elvis Presley dicht auf den Fersen, der 36 Erfolge dieser Art während seiner Karriere zelebrierte.






