In den Top 100 Longplay landet Kool Savas mit dem Album „KKS“ direkt auf dem Gipfel. Die Chartsermittler von GfK Entertainment würdigen ihn als einen der „dienstältesten Rapper der Republik“ und verweisen darauf, dass Kool Savas, seit Mitte der Neunziger in der Berliner HipHop-Szene aktiv, 2002 mit „Der beste Tag meines Lebens“, einer Nummer sechs damals, erstmals in den Top 10 auftauchte. Mit dem aktuellen Triumph setzt Kool Savas eine bemerkenswerte Siegesserie fort: Es ist sein fünfter Spitzenreiter in Folge in der deutschen Albumhitliste: 2011 stand er zunächst mit „Aura“ ganz oben, dann 2012 mit „Gespaltene Persönlichkeit“, seinem gemeinsamen Werk mit Xavier Naidoo als Xavas, 2014 mit „Märtyrer“ und 2017 mit „Royal Bunker“, seinem Kollaborationsalbum mit Sido.
Die Ärzte rocken sich mit „They’ve Given Me Schrott! – Die Outtakes“ aktuell von null auf zwei, und den letzten Podestplatz drei sichert sich auch ein Neuzugang, Ariana Grande mit „Thank U, Next“. Herbert Grönemeyer schiebt sich im „Tumult“ um eine Stelle vor auf die Vier, und Kerstin Ott belohnt ihr „Mut zur Katastrophe“ mit einer Steigerung von 13 auf fünf, nachdem das Album am 8. Februar in der neuen „Gold Edition“ inklusive des Duetts „Regenbogenfarben“ mit Helene Fischer nochmals frisch in den Handel kam.
Die finnischen Schwermetaller Beast In Black katapultieren sich mit „From Hell With Love“ von null auf sechs, während Udo Lindenbergs „MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“ von drei auf sieben zurückfällt. Von 40 auf acht rauf und damit erstmals in die deutschen Top 10 geht es für den „Bohemian Rhapsody“-Soundtrack von Queen, nachdem dieser jetzt auch auf Vinyl erhältlich ist. Platz neun belegt der Primus der Vorwoche, das Album „Resist“ von Within Temptation, während DJ Ötzis Jubiläumswerk „20 Jahre DJ Ötzi – Party ohne Ende“ von elf auf zehn steigt.
Ein erfolgreiches Comeback gelingt Stefan Waggershausen mit dem Einzug seines Albums „Aus der Zeit gefallen“ auf Rang 15. Christian Steiffen inszeniert sich als „Gott Of Schlager“ (17), und Top-20-Einstiege schaffen auch noch die Troglauer Buam unter dem Motto „Friede Freude Volxmusic“ (19) und direkt dahinter Deserted Fear mit „Drowned By Humanity“. John Diva & The Rockets Of Love debütieren mit „Mama Said Rock Is Dead“ an 24. Position.
Universal Music bleibt souverän Spitzenreiter der Vertriebsfirmen für die Longplaycharts mittels eines Marktanteils von 48,2 Prozent in der aktuellen Woche. Sony Music hat mit 29,7 Prozent den zweiten Platz inne vor Warner Music (14,9 Prozent) sowie Believe/GoodToGo (3,0 Prozent) und Kontor/Edel (2,1 Prozent).
Auch in den Top 100 Singles regiert Rap „Made in Germany“: Eno brettert mit Mero im „Ferrari“, so der Titel ihres gemeinsamen Hits, von null auf eins und schiebt Capital Bras „Prinzessa“ vom Thron auf Rang zwei. Azet & Zuna melden sich mit „Hallo Hallo“ auf Rang drei an und machen die Komplettbelegung des Podiums mit einheimischen HipHop-Titeln perfekt.
Ariana Grande klettert mit „7 Rings“ von fünf auf vier – und platziert parallel zu ihrem erwähnten Einstieg bei den Alben insgesamt neun Titel in der deutschen Singleshitliste. Auf Rang fünf (Vorwoche drei) rangiert derweil ihre US-Landsfrau Ava Max mit „Sweet But Psycho“.
Gleich in den Top 10 debütieren auf Rang acht Ariana Grandes „Break Up With Your Girlfriend, I’m Bored“ sowie an zehnter Stelle „5 Minuten“ von Kitschkrieg im Verbund mit Cro, AnnenMayKantereit und Trettmann.
Bei den Singles kommt im Distributorenranking Universal Music als Tabellenführer mit 48,3 Prozent auf fast den identischen Marktanteil wie bei den Alben. Sony Music liegt mit 19,1 Prozent auch hier auf Rang zwei, gefolgt von Warner Music (17,3 Prozent), Believe/GoodToGo (12,4 Prozent) und Kontor/Edel (2,4 Prozent).
Die „Schlagerchampions 2019“ thronen in den Top 30 Compilations in der fünften Woche nacheinander über der Konkurrenz. „Bravo – The Hits 2018“ belegt noch immer den zweiten Rang, während die „Club Sounds Vol. 88“ als einziger Neueinsteiger der Woche immerhin auf Podestrang drei kommen.
Branchenführer unter den Vertrieben ist hier weiterhin Sony Music (48,7 Prozent Marktanteil). Universal Music verharrt hier mit diesmal 31,5 Prozent auf der Zwei; Warner Music erreicht 6,4 Prozent, Kontor/Edel 5,9 Prozent und Pavement Records 4,7 Prozent.






