Wie schon mit „Karma“ (2017) und „Deja Vu“ (2018) schnellt Jungstar Mike Singer auch mit seinem dritten Album „Trip“ in den Offiziellen Deutschen Charts von null auf eins. Der 19-jährige Popsänger und Songschreiber erhielt für den aktuellen Sieg schon den fälligen Nummer 1 Award. Der in Offenburg aufgewachsene Senkrechtstarter lässt prominente Konkurrenz hinter sich: So verdrängt er Vorwochensiegerin Andrea Berg und deren „Mosaik“ auf Platz zwei. Die K-Pop-Helden BTS schnellen mit „Map Of The Soul: Persona“ von null auf drei und stehen in Deutschland nun erstmals auf dem Treppchen.
Die Toten Hosen verbessern sich nach der Vinylveröffentlichung von „Zuhause Live – Das Laune der Natour Finale“ vom sechsten auf den vierten Rang. Capital Bra kommt mit dem wegen eines „Internet-Leaks“ digital zwei Wochen früher als geplant veröffentlichten Album „CB6“ auf dem fünften Platz ins Ziel.
Billie Eilish zieht sich mit „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ vom dritten auf den sechsten Rang zurück. Neuzugang an siebter Position ist „Colours“, das zweite Studioalbum der irischen Rockband Walking On Cars. Die Top 10 komplettieren Alben mit Abwärtstrend: So sinkt Wincent Weiss mit „Irgendwie anders“ von fünf auf acht, Roland Kaisers „Alles oder dich“ von vier auf neun und Lenas „Only Love, L“ von zwei auf zehn.
Neu gelistet auf Rang elf ist ein Livemitschnitt der Pet Shop Boys, „Inner Sanctum – Live At The Royal Opera House 2018“. The Chemical Brothers greifen mit „No Geography“ auf Platz 18 ins deutsche Charts-Geschehen ein. Die nächsten Neueinsteiger finden sich geschlossen auf den Rängen 27 bis 29 ein – in der Reihenfolge „This Wild Willing“ von Glen Hansard vor dem „Klebstoff“ von Mine und Melissa Etheridges „The Medicine Show“. Norah Jones taucht unter dem Motto „Begin Again“ auf Rang 35 auf, und letzter Neuankömmling in der oberen Chartshälfte ist auf Rang 49 ist das Kollaborationswerk „Labrinth, Sia & Diplo Present LSD“.
Universal Music führt mit 38,8 Prozent die Vertriebsrangliste zu den Top 100 Longplay an. Sony Music belegt mit 27,6 Prozent Rang zwei, und ganz eng dahinter rangiert Warner Music mit 26,9 Prozent. Nicht mit den Majors konkurrieren können in dieser Woche Believe/GoodToGo (4,5 Prozent) und Kontor/Edel (1,1 Prozent).
In den Top 100 Singles kehren Rammstein mit „Deutschland“ auf den Chartsgipfel zurück, nachdem der Song in der vergangenen Woche auch in physischer Form auf den Markt gekommen ist. Capital Bra entert hier als höchster Neueinsteiger der Woche das Terrain auf Rang zwei mit „Rolex“, einem Track in Kollaboration mit Summer Cem und KC Rebell. Capital Bra hat mit „Cherry Lady“ an dritter Stelle (Vorwoche: zwei) noch einen zweiten Titel in den Medaillenrängen präsent – und platziert insgesamt (inklusive Kollaborationsbeiträgen) 21 Stücke in den Top 100, darunter alle Tracks von „CB6“.
US Rapper Lil Nas X steigt mit seiner Aufnahme „Old Town Road“, die HipHop mit Country-Stilelemtenten kombiniert, vom zwölften auf den vierten Rang. Position fünf nimmt hier nun der Tabellenführer von vergangener Woche ein, Samra mit „Harami“.
Top-10-Einstiege legen noch zwei weitere HipHop-Singles hin: „Blei“ von Kontra K feat. Veysel auf Rang sechs, und direkt dahinter „Bye Bye“ von Capital Bra im Verbund mit Nimo.
Universal Music beherrscht die Distributorencharts zu den Top 100 Singles mit 68,6 Prozent nach Belieben. Sony Music genügen 11,6 Prozent für den zweiten Platz. Es schließen sich Warner Music (10,8 Prozent), Believe/GoodToGo (6,6 Prozent) sowie Kontor/Edel (1,8 Prozent) an.
Wenig tut sich in den Top 30 Compilations: Die „Bravo Hits 104“ sind hier nach wie vor das Maß aller Dinge. Und auch „Dein Song 2019“ und „Toggo Music 51“ behaupten ihre Podestplätze zwei beziehungsweise drei. Einziger Neuankömmling ist hier auf Position 23 der Tonträger zum „Eurovision Song Contest Tel Aviv 2019“.
Universal Music ist auch bei den Compilations in der aktuellen Erhebungswoche die Nummer eins der Vertriebsfirmen mit 46,7 Prozent Chartsanteil. Sony Music (41,7 Prozent) liegt auf Rang zwei in Lauerstellung. Der Verbund Kontor/Edel folgt an dritter Stelle (4,9 Prozent) vor Warner Music (4,3 Prozent) und 375 Media (1,6 Prozent).
Wegen der Osterfeiertage hat GfK Entertainment die Veröffentlichung der Offiziellen Deutschen Charts um einen Tag vorverlegt. Der Erhebungszeitraum umfasst diesmal nur sechs Tage – vom 12. bis einschließlich 17. April.






