Bruce Springsteen wirft seiner ehemaligen Plattenfirma Ausbeutung vor
US-Rockstar Bruce Springsteen sagt seit vergangener Woche vor einem Londoner Gericht in einem Prozeß gegen Masquerade Music aus. Der Plattenfirma wird vorgeworfen, ohne Springsteens Einverständnis eine CD mit Aufnahmen aus dem Jahr 1972 veröffentlicht zu haben, auf der auch seine Lieder zu hören sind. Masquerade gibt vor, die Rechte an den Stücken 1993 erworben zu haben. Dieser Handel ist nach Aussage von Springsteens Anwalt nicht rechtens gewesen. In dem Prozeß warf Springsteen seiner ehemaligen Plattenfirma vor, ihn nach Strich und Faden ausgebeutet zu haben. Obwohl er schon weltweit bekannt gewesen sei und sein Foto auf den Titelseiten von „Newsweek“ und „Time“ abgebildet war, habe er in New York „total abgebrannt“ leben müssen. Während die Produktionsfirma Laurel Canyon Productions mit seinen Songs Millionen verdient habe, sei er „mit ein Paar Dollars“ abgespeist worden. Vor dem Erscheinen seines ersten Albums „Greetings From Ashbury Park“ habe er in einem Schlafsack in der Wohnung eines Freundes nächtigen müssen. Ab und zu hätten ihm die Produzenten ein paar Dollars zugesteckt, damit er überleben konnte.





