Wenig Erfolg hat der Seagram-Chef Edgar Bronfman bei der Suche nach einem Käufer für seinen Mischkonzern. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, sind die Verhandlungen mit potentiellen Fusionspartnern wie Walt Disney oder Rupert Murdoch’s News Corp. „festgefahren“. Beide Unternehmen seien zwar sehr interessiert an der Mediensparte des Unternehmens, zu der unter anderem Universal Music und die Universal Studios gehören. Da Bronfman aber gleichzeitig auch die Getränkesparte abstossen will, zogen die Konzerne ihre Angebote zurück. Bronfman hatte die Verkaufsgespräche eingeleitet, nachdem er festgestellt hatte, dass sein Konzern mit dem fusionierten Time-Warner-AOL-Riesen nicht mehr konkurrieren kann. Er erklärte, Seagram fehle es insbesondere an Vertriebswegen wie Kabelfernsehen, Satellitennetzen und einer Internet-Plattform.
Bronfman findet keinen Käufer
Wenig Erfolg hat der Seagram-Chef Edgar Bronfman bei der Suche nach einem Käufer für seinen Mischkonzern.





