Britische Regierungsstudie: Musikindustrie muss schneller ins Netz

Die britische Musikindustrie muss sich mit dem Gang ins Internet beeilen, wenn sie nicht ins Hintertreffen geraten will. Das ist die Quintessenz einer Regierungsstudie mit dem Titel „Consumers Call The Tune“.

Die britische Musikindustrie muss sich mit dem Gang ins Internet beeilen, wenn sie nicht ins Hintertreffen geraten will. Das ist die Quintessenz einer Regierungsstudie mit dem Titel „Consumers Call The Tune“. „Wenn das britische Musik-Business weiter florieren will, muss die Industrie den Kunden auch online geben, was sie wollen, und sichere Bezahlungsmodi einrichten“, sagte Kultusminister Chris Smith. Wichtig sei vor allem die Bereitstellung schnellerer und billigerer Internetzugänge für alle. Speziell Jugendliche unter 18 wenden sich mit Vorliebe illegalen Musikanbietern im Netz zu, weil diese kostenlose Downloads anbieten, konstatierte die Studie. Die Regierung forderte die Plattenfirmen mit Nachdruck auf, Musik auf allen Hardware-Features anzubieten – von Computern über TV-Geräte bis hin zu Mobiltelefonen. Die Studie prognostiziert weltweite Online-Musikverkäufe in Höhe von rund vier Milliarden Dollar für das Jahr 2004.