Britische Kartellbehörde leitet Untersuchungen gegen Musikfirmen ein

Wegen des Verdachts auf Wettbewerbsverstöße überprüft die britische Kartellbehörde OFT sieben Musikfirmen.

Das Office of Fair Trading, das britische Kartellamt, hat gegen sieben Musikfirmen in Großbritannien Untersuchungen eingeleitet. Die Behörde teilte mit, es solle geprüft werden, ob die Unternehmen den Wettbewerb durch abgesprochene Importbeschränkungen billigerer CDs aus dem Ausland behindert hätten. Zu den betroffenen Firmen gehören die britischen Tochtergesellschaften von Universal Music, BMG, EMI, Warner Music, Virgin Records und Sony. Seit kurzem ermittelt auch die gegen die fünf großen Musikfirmen wegen angeblicher geheimer Absprachen über Mindestpreise für Tonträger. Unterdessen teilte das Bundeskartellamt mit, es plane keine gesonderte Untersuchung des CD-Marktes in Deutschland.