Brit-Awards-Gewinner müssen vielleicht ihren Preis zurückgeben
Die Band Belle & Sebestian, Gewinner des Brit Awards in der Kategorie bester „British Newcomer“, muß vielleicht ihren Preis wieder abgeben, nachdem sich inzwischen herausgestellt hat, daß die Band nach den Statuten des Ausrichters BPI gar nicht hätte nominiert werden dürfen. Mark Jones, Managing Director von Jeepster Records, der Plattenfirma von Belle & Sebastian, sagte, er wurde nie über die Regeln der Preisverleihung informiert: „Wir wurden nur unterrichtet, daß die Band nominiert sei. Wir sind jederzeit bereit, die Auszeichnung zurückzugeben und würden deshalb keine schlaflosen Nächte bekommen.“ In den Tagen nach der Preisverleihung verkaufte „The Boy With The Arab Strab“, das aktuelle Album der Band, nach Angaben von Jeepster über 65.000 Exemplare. Erst letzte Woche hatte der britische Produzent Pete Waterman die British Phonographic Industry (BPI) aufgefordert, die Abstimmungsergebnisse der Preisverleihung offenzulegen. Ein Boulevardblatt hatte behauptet, die Wahl von Belle & Sebastian sei nur durch die konzentrierte Stimmabgabe von deren Fans zustande gekommen. Er zweifle das Ergebnis nicht an, sagte Waterman, dessen Band Steps Platz zwei belegte, er wolle nur die Entstehung des Resultats von 9109 zu 9038 Stimmen überprüfen.



