Brasilianische Finanzkrise führt zu Massenabsagen von Musik-Weltstars
Die anhaltende Wirtschaftskrise in Brasilien und die Abwertung der Landeswährung Real um rund 40 Prozent innerhalb von 14 Tagen zeigt erste Auswirkungen aufs Musikbusiness. Seitdem sich die Dollargagen für ausländische Künstler auf mehr als das Doppelte erhöht haben, scheint Brasilien für internationale Musik-Stars tabu zu sein. Laut dpa sagten bereits Deep Purple, Alanis Morissette und The Prodigy ihre für 1999 fest eingeplanten Konzerte oder Tourneen in Brasilien ab, weil die Veranstalter die zugesagten Gagen nicht mehr zahlen können. Auch die für März angesetzten Konzerte von Marilyn Mason, Rob Zombie und King Diamond wurden gestrichen. Der Verteuerung des US-Dollars werden wahrscheinlich auch die für dieses Jahr in Rio de Janeiro geplanten Rock-Festivals „Monsters of Rock“ und „Rock in Rio III“, bei denen Rock-Ikonen wie Metallica, Van Halen, Aerosmith und Neil Young auftreten sollten, zum Opfer fallen. Bleibt für die Veranstalter nur noch die Hoffnung auf ein Nachlassen der desolaten Wirtschaftslage des Landes.





