Branche mit durchwachsenen Zahlen

Im 20. Jahr der Internationalen Musikmesse kamen 2044 Unternehmen aus 44 Ländern nach Frankfurt. Rund 96.000 Besucher begutachteten Musikinstrumente, Noten, Licht- und Tontechnik. Bei der Eröffnungspressekonferenz berichtete Dr. Volker Stroh, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM), von einzelnen Händlern, die 1998 bis zu zehn Prozent weniger Tonträger verkauft hätten. Laut Gerhard Meinl, Präsident der Deutschen Musikinstrumentenhersteller, konnten die drei Sparten der Musikalienhändler, Musikverlage und Musikinstrumentenhersteller dagegen ihren Umsatz im vergangenen Jahr um ein bis zwei Prozent steigern. In der deutschen Musikinstrumentenindustrie herrscht aber nur gedämpfter Optimismus. Für die Instrumentenbauer errechnete das Statistische Bundesamt einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 690 Millionen Mark. Die 500 Mitgliedfirmen des Deutschen Musikverlegerverbandes blickten hingegen auf ein schwieriges Jahr zurück; ihr Umsatz stagnierte bei 500 Millionen Mark. Die Licht-, Ton- und Veranstaltungstechniker wiederum steigerten ihren Umsatz um fast fünf Prozent auf zusammen rund eine Milliarde Mark.