Das 1838 gegründete Traditionsunternehmen Bote & Bock Musikalien schließt am 31. März seine Türen. Die Geschäftsführung der britischen Muttergesellschaft Boosey & Hawkes, die 1995 den Musikalienhandel und den Verlag übernahm, begründet den Schritt mit der rückläufigen Umsatzentwicklung. Während das bis zur Mitte der Neunziger Jahre zum Unternehmen gehörende CD-Fachgeschäft auf zwei Etagen im Berliner Europacenter bereits bei der Übernahme durch die Briten aufgeben musste, bleibt der gleichnamige Verlag erhalten. Die zehn Mitarbeiter der Musikalienhandlung gingen mit einem Protestschreiben an die Öffentlichkeit. Sortimentsleiter Klaus Rinkleff erläutert: „Bei der Übernahme befanden wir uns in einer Schieflage, seitdem wurde nichts getan, um uns dort heraus zu helfen.“
Bote & Bock schließt
Das 1838 gegründete Traditionsunternehmen Bote & Bock Musikalien schließt am 31. März seine Türen.





