Im Fall einer Fusion von BMG Entertainment mit der EMI Group beansprucht Bertelsmann die unternehmerische Führung. Das nannte Bertelsmann-Finanzvorstand Siegfried Luther am Mittwochabend im Gespräch mit der Agentur Reuters als Fusionsbedingung. „Das heißt, dass wir wenigstens eine Aktie mehr als 50 Prozent halten“, sagte Luther, und deutete damit an, dass auch das fusionierte Unternehmen – wie jetzt schon die EMI – künftig an der Börse notiert sein soll. Die Chancen für ein Zustandekommen des Zusammenschlusses beurteilte er mit „50:50“. Es gebe zwar Fortschritte bei den Verhandlungen, doch man prüfe derzeit noch, welche Konzessionen gegenüber den Regulierungsbehörden nötig würden.
BMG will die Oberhand
Im Fall einer Fusion von BMG Entertainment mit der EMI Group beansprucht Bertelsmann die unternehmerische Führung.





