BMG-Chef bestätigt Akquisitionsgelüste

Auch nach der gescheiterten Fusion mit EMI weicht BMG nicht vom Einkaufskurs ab. Mögliche Kandidaten seien nun die amerikanische Firma Zomba und das deutsche Unternehmen edel music.

Auch nach der gescheiterten Fusion mit der EMI Group weicht die BMG nicht vom Einkaufskurs ab . Mögliche Kandidaten seien nun die Independent-Firmen Zomba und edel music. Dies sagte Rolf Schmidt-Holtz, President & CEO BMG Entertainment, der Fachzeitschrift „werben & verkaufen“: „Gekauft haben wir aber noch nichts. Ich bin der festen Überzeugung, dass die besten Akquisitionen dadurch zustande kommen, indem man sie erst macht und dann bekannt gibt“, so Schmidt-Holtz. Den Absatzrückgang der Musikindustrie will der BMG-Chef mit dem Engagement seiner Firma im Internet kompensieren. Hier herrsche im Hause BMG „Aufbruchsstimmung“.