Gerade erst hat CEO Michael Rapino das Geschäftsmodell mit Rundum-Verträgen von Live Nation verteidigt, da bekommt er neuen Gegenwind: Barry Weiss, langjähriger Zomba-Chef und aktuell Chairman & CEO der BMG Label Group im Hause Sony BMG, bezeichnet die Millionensummen, die der Konzertveranstalter für Abschlüsse mit Stars wie Madonna, Shakira und zuletzt Nickelback investierte, als Fehler: „Diese Deals sind ein Desaster“, sagte Weiss dem „Spiegel“. „Die treiben jetzt die Preise ein paar Jahre, dann sind sie Pleite.“ Das treffe aber vielleicht auch auf manche Plattenfirma zu, orakelte der Manager, der Mitte April die Leitung der nordamerikanischen BMG-Repertoiredivisionen von Clive Davis übernommen hat. „Ich weiß nicht, ob wir den Krieg gewinnen“, sagte Weiss im Hinblick auf die anhaltend schwierige Lage im Musikgeschäft. „Die Hauptsache ist, wir gewinnen zur Abwechslung erst einmal ein paar Schlachten.“
BMG-Boss kritisiert Millionendeals von Live Nation
Gerade erst hat CEO Michael Rapino das Geschäftsmodell mit Rundum-Verträgen von Live Nation verteidigt, da bekommt er neuen Gegenwind: Barry Weiss, langjähriger Zomba-Chef und aktuell Chairman & CEO der BMG Label Group, bezeichnet die Millionen-Deals als „ein Desaster“.





