Bis Ende April stehen 45 Prozent von Boosey und Hawkes zum Verkauf

Bis Ende April können noch Angebote für Boosey & Hawkes abgegeben werden. Diese Frist hat die US-amerikanische Carl Fischer Inc., die zur Zeit 45 Prozent an dem renommierten britischen Musikverleger und Instrumentenhersteller hält, gesetzt. Klangvolle Namen wie oder Sony waren zwar im Gespräch, konkrete Angaben wurden jedoch nicht gemacht.

Die Übernahme des 45-Prozent-Anteils bedeutet de facto auch eine Übernahme von Boosey & Hawkes. Die Firma ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten: Zwar konnte die Instrumentensparte ihren Gewinn ausbauen, der Umsatz des Verlagszweigs fiel dagegen in 1997 um fast 30 Prozent. Für den Umsatzrückgang wird das starke britische Pfund verantwortlich gemacht.