Es wurde Anzeige wegen Betruges erstattet. Die Party war als „Mega Event“ mit internationalen Technostars angekündigt worden. Sie sollte eineinhalb Tage dauern, über 20 Künstler sollten auftreten. Wie sich herausstellte, war weder Väths Gastspiel noch das zweier weiterer angekündigter Topstars von offizieller Quelle bestätigt worden. Vielmehr hatte Väths Agentur bereits drei Tage zuvor eine Unterlassungsklage formuliert, um weitere Werbung mit seinem Namen auszuschließen.
Betrug mit Sven Väths Namen
Zum ersten großen Betrugsfall in der Geschichte der elektronischen Musikszene mauserte sich eine Technogroßveranstaltung in Schmallenberg (Hochsauerlandkreis). Nachdem Veranstalter Guido P. mit nicht gebuchten Star-DJs wie Sven Väth und DJ Talla geworben und rund 400 Tickets zum Preis von je 30 Mark verkauft hatte, verschwand er kurz nach Beginn der Veranstaltung mit den Einnahmen. Die anwesenden Künstler und Techniker legten daraufhin ihre Arbeit nieder.





