Bertelsmann will angeblich Reader’s Digest kaufen

Die Bertelsmann AG will amerikanischen Presseberichten zufolge den US-Medienkonzern Reader’s Digest übernehmen. Bei Bertelsmann hieß es dazu „No Comment“. Analysten schätzen den Kaufpreis unterdessen auf 5,8 bis 6,3 Milliarden Dollar.

Die Bertelsmann AG will laut dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin „Business Week“ den US-Medienkonzern Reader’s Digest übernehmen. Beide Unternehmen führten diesbezüglich „informelle Gespräche“, so das Blatt. Auf Nachfrage von MUSIKWoche lautete der Kommentar von Bertelsmann-Sprecher Markus Payer: „No Comment.“ Unterdessen schätzen Analysten den Übernahmepreis für Reader’s Digest zwischen 5,8 und 6,3 Milliarden Dollar. Neben dem weltweit meist gelesenen Magazin verkauft Reader’s Digest über sein Club-Geschäft noch Videos, Bücher und vor allem CDs. Außerdem gilt der Konzern wegen seiner Börsennotierung als interessanter Kandidat für Bertelsmann. Die Gütersloher könnten die Reader’s-Digest-Aktien als Einkaufswährung für weitere Übernahmen am US-Medienmarkt verwenden. Die Fusionsgerüchte sorgten dann auch sofort für Kursgewinne bei Reader’s Digest an der New Yorker Börse.