Nach dem von BMG und EMI wartet die Branche auf die neuen Pläne der beiden Firmen. Von EMI ist eine erfolgreiche Jahresbilanz zu erwarten und BMG hält Ausschau nach neuen Partnern. BMG-CEO Rolf Schmidt-Holtz ließ bereits wissen, dass man an anderen Übernahmen interessiert sei. „Wir haben natürlich schon Partner ausgemacht“, sagte er. Es seien aber keine großen Deals wie es der mit EMI gewesen wäre. Ein Kauf von Jive Records sei jedoch auszuschließen: „Darüber würde ich nicht spekulieren.“ Um Investoren die nunmehr dritte geplatzte Fusion zu versüßen, gab EMI-Chairman Eric Nicoli einen Ausblick auf die bevorstehende Jahresbilanz: Demnach stieg der Umsatz um voraussichtlich zwölf Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Pfund. Der operative Gewinn kletterte gar um 14 Prozent auf rund 330 Millionen Pfund, der vorsteuerliche Gewinn um sechs Prozent auf rund 260 Millionen Pfund. Zwar müsse man nun auf geschätzte Einsparungen von rund 140 Millionen Pfund verzichten, aber EMI sei auch ohne Fusion für die Zukunft gerüstet. „Unsere Firmen, sowohl EMI als auch Virgin, kommen gut alleine klar im Markt“, ergänzte Udo Lange, Managing Director von Virgin. „Unsere Mitarbeiter haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass wir weiter unabhängig arbeiten können.‘
Bertelsmann ist offen für neue Gespräche
Nach dem Scheitern der Fusion von BMG und EMI wartet die Branche auf die neuen Pläne der beiden Firmen. Von EMI ist eine erfolgreiche Jahresbilanz zu erwarten und BMG hält Ausschau nach neuen Partnern.





