August Everding, Generalintendant der bayerischen Staatsoper, erliegt 70jährig seinem Krebsleiden
Der bayerische Staatsintendant August Everding ist tot. Er erlag nach langer Krankheit in einem Münchner Krankenhaus einem Krebsleiden. Der bayerische Wissenschaftsminister Hans Zehetmair würdigte den populären Theatermann als „energischsten und eloquentesten Anwalt der Kunst und insbesondere des Theaters.“ Everding war seit 1977 Chef der Bayerischen Staatsoper in München, fünf Jahre später übernahm er das Amt des dortigen Generalintendanten. Mit der Wiedereröffnung des Münchner Prinzregententheaters vor einigen Jahren erfüllte sich für ihn ein Lebenstraum. Als Präsident des Deutschen Bühnenvereins setzte sich Everding nachhaltig für die Vielfalt der Kulturszene und die Stärkung der Opernhäuser ein. Everding wurde 70 Jahre alt.





