Die Klagen stehen in Zusammenhang mit der Ankündigung der New Yorker Technologiebörse NASDAQ, K-Tel nicht mehr zu handeln, weil die Firma nicht mehr die erforderliche Unternehmensgröße aufweise (ebiz.de berichtete). Das K-Tel-Management wurde drei Wochen vor Bekanntgabe dieser Absicht von der NASDAQ informiert und hätte dies sofort bekanntmachen müssen. Aufgrund der Unterlassung dieser Bekanntgabe stiegen die Kläger bei K-Tel ein – und verloren massiv, als der Kurswert des K-Tel-Papiers nach Bekanntwerden der NASDAQ-Absichten abstürzte.
Aktionäre verklagen K-Tel
Nicht weniger als vier sogenannte „Class Action Suits“ sind kürzlich gegen den US-amerikanischen Direktvermarkter K-Tel eingereicht worden. Kläger sind Aktionäre, die ihre Aktienpakete zwischen dem 13. Oktober und dem 17. November erworben haben. Das Unternehmen und einige seiner Manager sollen falsche und irreführende Angaben zur Lage von K-Tel gemacht haben.





