Dass sich die Midem nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, zeigt die Anzahl der Teilnehmer, die im Vergleich zum Vorjahr auf 8931 stieg (Stand: 5. Januar). 1999 waren es noch 8096. Ingesamt präsentieren sich auf der Midem 3666 Firmen (2000: 3528). 381 dieser Unternehmen haben einen eigenen Stand. Der Trend zur Internationalisierung nahm im Vergleich zur Midem 2000 rapide zu: Kamen die Teilnehmer damals noch aus 46 Ländern, sind es dieses Jahr über 70 Nationen.
Der Midem geht auch dieses Mal ein eintägiger Kongress voraus: Der 20. Januar ist für die Veranstaltungen der MidemNet reserviert. Neben Vorträgen werden MidemNet-Awards verlieren, als einzige deutsche Site ist die Website der GEMA in der Kategorie „Beste Organisation“ nominiert.
Der erste Messetag beginnt am 21. Januar um 9 Uhr, die offizielle Eröffnung der Midem 2001 durch die französischen Minister Catherine Tasca (Kultur und Kommunikation), Hubert Vedrine (Minister für Außenhandel) und Staatsminister Francois Huwart erfolgt um 16.30 Uhr. Der erste Messetag steht außerdem unter dem Motto „France Influence“ und soll die Erfolge französischer Musik weltweit darstellen. Organisiert wird der Tagesevent vom French Music Export Office. Am Abend folgen im Auditorium Debussy des Kongresszentrums drei Ehrungen: Den „Midem Classical Award for Lifetime Achievement“ teilen sich die Sopranistin Galina Vichnewskaia und der Pianist Mstislav Rostropovitch. Der in Deutschland geborene Komponist Hans Werner Henze bekommt einen Classical Award als herausragender lebender Komponist. Der Produzent David Foster wird am Dienstag, dem 23. Januar, als „Man Of The Year“ geehrt. Eines der Highlights des Konzertprogramms dürfte aus deutscher Sicht die Club Night „Berlin, Berlin“ am 22. Januar sein, in der Tronthaim, Raz Ohara, Cam-Era, Peaches und Le Hammond Inferno auftreten werden.
dieses Jahr…
… sind die Deutschen mit insgesamt 378 Unternehmen auf der Midem vertreten (Stand vom 5. Januar). 42 davon präsentieren sich mit einem eigenen Stand, darunter die Firmen Bellaphon, Dos Or Die, edel records, EFA Medien, Intergroove, Sonopress Germany, SPV und ZYX Music. An den beiden Gemeinschaftsständen des Deutscher Musikverleger-Verbands (DMV) nehmen 108 Unternehmen teil, 36 davon im Rahmen der Klassik-Präsenz (Stand vom 10. Januar). „Die Zweiteilung hat sich im Vorjahr bewährt“, erklärte DMV-Geschäftsführer Dr. Heinz Stroh im Gespräch mit MUSIKWoche. „Und deshalb wiederholen wir im Jahr 2001 diese Präsentationsform.“ Während die Pop-Anbieter wie gewohnt im Palais des Festivals in den Bereichen 13.24 bis 15.23 zu finden sind, präsentieren sich die Klassik-Vertreter erneut im Espace Riviera in den Bereichen 29, 30 und 31. Zu den Ausstellern am Gemeinschaftsstand zählen unter anderem Bear Family Records, cpo-musikverlag, da music, hänssler Classics, Indigo, Virgin Schallplatten und Winter & Winter. Als traditioneller Treffpunkt bietet sich auch in diesem Jahr wieder die bekannte „Deutsch-Stunde“ täglich ab 16.30 Uhr am Gemeinschaftsstand an.





