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Viva: Umbau nach Rekordverlust

Der expansionsfreudige Musiksender Viva will nach dem verlustreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte strukturell erneut umbauen.

Der expansionsfreudige Musiksender Viva will nach dem verlustreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte strukturell erneut umbauen. Wie das börsennotierte Unternehmen auf seiner Aktionärs-Hauptversammlung bekanntgab, beendete die AG das Jahr 2000 mit einem Verlust von 9,9 Millionen Euro (19,27 Millionen Mark) – 1999 erzielte das Unternehmen noch einen Überschuss von 1,5 Millionen Mark. Als Gründe für das schwache Ergebnis nannte die AG vor allem die Gründung des und den Kauf des . Der Umsatz stieg unterdessen von 48,8 auf 55,2 Millionen Euro (rund 107,9 Millionen Mark). In Reaktion auf die hohen Verluste kündigte Vorstandsvorsitzender Dieter Gorny an, dass die bisherige Firmenstrukturierung rückgängig gemacht wird und die Tochterfirmen Viva Fernsehen GmbH, Viva Radio Beteiligungs GmbH und viva-connect ihre eigenständige Geschäftstätigkeit verlieren werden. Davon erhofft sich Gorny steuerliche Vorteile. Finanzvorstand Christian Gisy versprach den Aktionären eine Rückkehr in die Profitabilität im Jahr 2002.