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Wirbel um geplante Tournee der No Angels

Die angekündigte kreative Pause der No Angels zieht ihre Kreise: Veranstalter Marek Lieberberg wollte eigentlich Anfang 2004 eine Tournee mit der Girlgroup veranstalten und sieht sich jetzt überrumpelt.

Die angekündigte kreative Pause der No Angels zieht ihre Kreise: Veranstalter Marek Lieberberg wollte eigentlich Anfang 2004 eine Tournee mit der Girlgroup veranstalten und sieht sich jetzt überrumpelt. „Dass ich von so einer Situation aus der Zeitung erfahre, ist mir in über 30 Jahren noch nicht passiert“, zitiert der „Mannheimer Morgen“ den Impresario. Lieberberg hatte gemeinsam mit seinem Partner Mario Mendrzycki (Triple M Entertainment) 22 Konzerte ab Ende Januar 2004 geplant. Ob diese stattfinden, ob Lieberberg klagen oder ob eine gütliche Einigung gefunden wird, ist zur Stunde unklar. Rechtlich gesehen sind die No Angels bei Cheyenne Records, einem Tochterunternehmen der TV-Produktionsfirma Tresor TV, unter Vertrag. Die Polydor Island Group (PIL) ist mit Cheyenne über einen „ganz normalen Labeldeal“ verbunden, wie deren Chef Tom Bohne gegenüber musikwoche erklärte. Von einem Ultimatum Lieberbergs an Cheyenne Records, sich bis Donnerstag über ein Ja oder Nein zur Tour zu entscheiden, hat Bohne nach eigenen Angaben noch nichts gehört. Lieberberg gibt sich jedenfalls kämpferisch: „Wir stehen jedenfalls nicht am Straßenrand und sehen winkend zu, wie das Projekt den Neckar hinunter schippert“. Für die Strategie hinter der Karriere der No Angels fand der Veranstalter kritische Worte: „Zu jedem Erfolg gehört auch ein Rückzug. Dylan, Sting oder U2 nehmen oft jahrelange Auszeiten und haben Karrieren aus Granit“, sagte Lieberberg.

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