Die Tonträgerbranche kommt auch weltweit nicht zur Ruhe: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Tonträgerabsatz im ersten Halbjahr um 10,9 Prozent nach Wert und um 10,7 Prozent nach Stückzahlen. Grund zur Hoffnung gibt allein die DVD. Die Auswirkungen des erneuten Rückgangs werden am deutlichsten, wenn man die Umsatzzahlen betrachtet: Im ersten Halbjahr 2002 wurden Tonträger im Wert von umgerechnet 12,3 Mrd. Euro verkauft, aktuell sind es nur noch 10,9 Mrd. Euro und damit 2,4 Mrd. Euro weniger. Umsatzeinbrüche verzeichneten vor allem die Märkte in USA, Deutschland und Japan, vereinzelte positive Signale in Form von Umsatzsteigerungen kommen aus Österreich, Finnland, Norwegen, England und Spanien. Zu den meistverkauften Alben im ersten Halbjahr 2003 zählen Christina Aguileras „Stripped„, „Get Rich Or Die Tryin‘“ von 50 Cent und „A Rush Of Blood To The Head“ von Coldplay. Anlaß zur Freude gibt derzeit lediglich die DVD: Ihre Verkaufszahlen stiegen um 46 Prozent nach Einheiten oder um 55 Prozent nach Umsatz und machen mittlerweile fünf Prozent aller weltweiten Umsätze im Tonträgergeschäft. Positive Signale sieht die IFPI auch im Online-Geschäft: Allein in Europa gebe es mittlerweile 30 Internet-Seiten, die legale Musikdownloads verkaufen; mehr als 300.000 Titel stünden zum Herunterladen zur Verfügung. „Abgesehen von einigen gesunden Anzeichen, dass der legale Online-Markt für Musik langsam Fuß fasst, leidet die Industrie weiter unter den Folgen der Piraterie“, kommentierte Jay Berman, Chairman und CEO der IFPI, die schlechten Zahlen.
Weltweiter CD-Absatz sinkt um 10,9 Prozent
Die Tonträgerbranche kommt auch weltweit nicht zur Ruhe: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Tonträgerabsatz im ersten Halbjahr um 10,9 Prozent nach Wert und um 10,7 Prozent nach Stückzahlen. Grund zur Hoffnung gibt allein die DVD.






