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Warner Music bezahlt Investoren aus

Die Warner Music Group zahlt einen Teil ihrer Schulden zurück. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sollen 350 Mio. Dollar an die Investmentbanken fließen, die die Übernahme durch das Bronfman-Team finanziert haben.

Die Warner Music Group (WMG) zahlt einen Teil ihrer Schulden zurück. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sollen 350 Mio. Dollar an die Investmentbanken Thomas H. Lee Partners, Bain Capital und Providence Equity Partners fließen. Die Finanzhäuser hatten die 2,6 Mrd. Dollar schwere Übernahme der WMG durch das Bronfman-Team mitfinanziert. Die Rückzahlung ist nicht mit der Aufnahme neuer Schulden verbunden. Bereits zur Zwischenbilanz bis Ende Mai wies WMG einen Barbestand von 421 Mio. Dollar aus, bis zum 31. August wuchs diese Summe auf 519 Mio. Dollar.

„Wir haben unsere Profitabilität und unsere Sparziele schneller erreicht, als geplant“, erklärte WMG-Chef Edgar Bronfman jr.. „Zugleich liegen unsere Umstrukturierungskosten und das benötigte Arbeitskapital niedriger, als von uns berechnet.“ Deshalb werde die Rückzahlung an die Teilhaber das laufende Geschäft nicht gefährden. WMG habe genug Bares in der Hinterhand, um weiter erfolgreich arbeiten zu können.

Gleichzeitig wird Warner sein Geschäftsjahr neu einteilen. Bislang endete es am 30. November, künftig soll am 1. Oktober das neue Geschäftsjahr beginnen. Deshalb werde man in den nächsten Wochen keinen weiteren Quartalsbericht veröffentlichen. Stattdessen wird die nächste Zwischenbilanz das Geschäft der vier Monate bis zum 30. September analysieren.

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