Das Gezänk zwischen Maverick und Warner verschärft sich weiter: Nun fordert Warner über 90 Mio. Dollar an Rückzahlungen vom Madonna-Label. Nachdem langwierige Verhandlungen über die Zukunft des Joint Ventures gescheitert waren, zogen die Kooperationspartner Ende März vor Gericht. Maverick warf Warner in einer Klage Missmanagement und Zahlungsversäumnisse vor und forderte rund 200 Mio. Dollar an Entschädigungen. Bereits zuvor hatte Warner Klage eingereicht, deren Einzelheiten aber erst jetzt bekannt wurden: Der Konzern wirft Madonna vor, die Anschuldigungen zu diesem Zeitpunkt nur zu erheben, um den Preis für ein mögliches Buy out zu drücken, und billiger aus dem Deal zu kommen, als es die vertraglichen Vereinbarungen vorsehen. Gemäß dieser Vereinbarungen muss zunächst Maverick, mit 60 Prozent größerer Anteilseigner, eine Schätzung über den Wert des Joint Venture abgeben. Warner kann sich dann entscheiden, ob es seine Anteile auf Basis dieser Schätzung abstößt, oder selbst die Maverick-Anteile übernimmt. Für den Fall, dass Maverick die Anteile kauft, will sich Warner aber noch mit zusätzlichen 92,5 Mio. Dollar vergüten lassen. Diese setzen sich nach Warner-Rechnung aus Verlusten von 66 Mio. Dollar, einem Darlehen von 20 Mio. Dollarund Sonderzahlungen von 6,5 Mio. Dollar zusammen.
Warner erwidert Maverick-Klage
Das Gezänk zwischen Maverick und Warner verschärft sich weiter: Nun fordert Warner über 90 Mio. Dollar an Schadenersatzzahlungen vom Madonna-Label.






