Am 16. September, dem Reeperbahn-Mittwoch, steht für den VUT mit der Mitgliederversammlung im Schmidtchen zunächst ein verbandsinterner Termin auf der Agenda. Direkt im Anschluss aber geht es über ins offizielle Programm, wenn die Impala-Vorsitzende Helen Smith an derselben Stelle ab 17.00 Uhr in einem Fireside Chat unter dem Motto „Why Independents Matter More Today Than Ever“ unter anderem über das 25-jährige Jubiläum des Dachverbands der unabhängigen Musikunternehmens Europas spricht, über die Zukunft der Musikwirtschaft, aktuelle Herausforderungen und die zentrale Rolle der Indies im heutigen Musikökosystem. Als Gesprächspartner von Helen Smith sitzt MusikWoche-Redakteur Knut Schlinger mit am Kaminfeuer.
Den zweiten großen Fixpunkt der Indie Days bildet auch in diesem Jahr wieder die Verleihung der VIA-Awards, die schon längst traditionell am Abend des Reeperbahn-Donnerstag, dem 17. September, mit geladenen Gästen im Schmidts Tivoli über die Bühne geht. Die Shortlist mit 18 Künstler:innen, Musikunternehmer:innen und Projekten, die sich auf sechs Kategorien verteilt Hoffnungen auf eine Auszeichnung bei der 14. Ausgabe der Preisgala der Independent-Musikbranche machen können, stellte der VUT bereits kürzlich vor.
Am Donnerstag und Freitag widmet der VUT zudem wieder die sanktpaulibar am Spielbudenplatz zum Indie House um. Dort finden Veranstaltungen wie Workshops, Panels, Gremientreffen oder Netzwerk-Events statt, darüber hinaus bildet das Indie House einen beliebten Treffpunkt für Gespräche aller Art.
Mit dem Programm geht es hier am 17. September ab 10.00 Uhr los, wenn details-CEO Stephan Rombach in einem Workshop jüngste Updates und Funktionen seiner Software-Lösung für Labels, Vertriebe und Label Services vorstellt, darunter den neuen KI-Agenten Aki.
Ebenfalls am Donnerstag steht in der Sankt-Paulibar ab 13.00 Uhr das Panel „The Future Of Music Platforms Lies In Community“ an, wo sich Deniz Everling (Artists & Labels Rep, Bandcamp), Mareile Heineke (Regional Manager GSA, Qobuz), Grace Manning (Head of Marketing & Partnerships, Cantilever) und Romain Palmieri (Co-Founder & CEO, Groover) über Vor- und Nachteile von algorithmischen und kuratierten Playlist-Systeme austauschen.
Ab 15.30 Uhr folgt eine Dolby Atmos Listening Session, bei der Engineer Kai Blankenberg (Skyline Tonfabrik), Daniel Meteo (Random Management) und David Ziegler (Dolby Europe) den neuen Atmos Mix des Albums „A Hum Of Maybe“ von Apparat präsentieren.
Am 18. September starten die Indie Days ab 10.00 Uhr mit einem vom VUT Nord präsentierten Panel zur Frage „Artist Development ist Teamwork – Wie Popförderung und Musikwirtschaft zusammenwirken“ in den Reeperbahn-Freitag. Mit dabei sind Katrin Ganguly (Sales, Promotion & Label Management, Broken Silence), Mirko Gläser (Inhaber und Dozent, Uncle M.), die Musikerin und Kulturmanagerin Nina Graf, der erst kürzlich von MusikWoche in der neuen Reihe „Jungprofi“ vorgestellte Christoph Heide (Inhaber und Kurator, Schockverliebt Agency) und Ingo Hassenstein (Gitarrist, Komponist und Dozent, Popnet Schleswig-Holstein) als Moderator. Im weiteren Tagesverlauf folgt unter anderem ab 13.30 Uhr eine weitere Gesprächsrunde, die sich unter dem Motto „From Song to Social Media Success – Creators, Platforms & the Rules of Music Marketing“ Fragen rund um Reichweiten, Rechteklärung und Lizenzierung in den Fokus rückt. Moderiert wird die Runde von Verena Bößmann (Inhaberin Dunstan Music) aus dem Vorstandsteam des VUT, mit dabei sind Midia-Analystin Hanna Kahlert (Senior Social Analyst, MIDiA), Eric Burton (Schubert Music Publishing, Celsius Mgmt) und Björn Mathes (WeLike).
Darüber hinaus bieten die amvyn Steuerberatungsgesellschaft und Objects Manufacturing am Donnerstag sowie Merlin und die GVL am Freitag Beratungsgespräche an. Zudem gibt es Networking-Events von VUT-Freund:innen wie KitBetter oder Bandcamp.
Das komplette Programm der Indie Days zum Reeperbahn Festivals listet der VUT auch auf seinen Onlineseiten auf.






