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Vivendi verkauft nicht an Vodafone

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone kommt auch ohne Gesamtübernahme von Vivendi Universal (VU) an die Telekommunikationsfirmen von VU. Nun beruhigen sich auch wieder die Kaufgerüchte.

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone kommt auch ohne Gesamtübernahme von Vivendi Universal (VU) an die Telekommunikationsfirmen von VU. Nun beruhigen sich auch wieder die Kaufgerüchte. Vodafone wollte mit einer Übernahme der VU-Anteile an Cegetel die Kontrolle über den französischen Mobilfunker SFR an sich ziehen. Bisher halten Vodafone 20 und Cegetel 80 Prozent an SFR. VU wiederum gehören 44 Prozent von Cegetel. Und die wollte Vodafone-Boss Chris Gent unbedingt haben – wenn nötig auch durch eine vollständige Übernahme von VU. Das berichtete zumindest die französische Zeitung „La Tribune“. Doch nun hat sich das Blatt gewendet: Vodafone übernimmt 26 Prozent von Cegetel aus den Händen der BT Group für 3,9 Milliarden Euro und weitere 15 Prozent aus dem Bestand von SBC Communications für 2,3 Milliarden Euro. Somit hält Vodafone statt bisher 15 nun 56 Prozent an Cegetel. Ob VU nun aus dem Verkaufsrennen ist, bleibt fraglich. Noch steht das Vodafone-Angebot über 6,77 Milliarden Euro für die 44 VU-Prozente – Geld, das der hoch verschuldete Konzern dringend bräuchte. Erst gestern konnte die VU-Spitze ihre Gläubigerbanken zu einer erneuten Verlängerung der Kreditlinie überreden. Diesmal geht es um 1,62 Milliarden Dollar, die bei VU Entertainment für Stabilität sorgen sollen.

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