Recorded & Publishing

Verkäufe in Norwegen auf Vorjahresniveau

Bei sinkenden Umsätzen verkaufte die Musikbranche Norwegens im ersten Halbjahr 2002 fast genauso viele Tonträger wie im Vorjahreszeitraum.

Bei um sechs Prozent gesunkenen Umsätzen verkaufte die Musikbranche Norwegens im ersten Halbjahr 2002 fast genauso viele Tonträger wie im Vorjahreszeitraum. Laut Statistik des Ifpi-Arms GGF glichen Zugewinne nach Stückzahlen bei Maxi- und Single-CDs (zusammen plus zehn Prozent) sowie bei DVDs (plus 131 Prozent) Rückgänge bei Alben (minus ein Prozent) aus. Nach Umsätzen gaben Alben allerdings um sechs Prozent und Singles um 20 Prozent nach. Dieses Minus konnten Umsatzgewinne bei DVDs in Höhe von 141 Prozent nicht ausgleichen. Trotz der Kampagne „Norway Now“, mit der die GGF und Music Export Norway auch dieses Jahr auf der Popkomm. vertreten sind (Halle 7/Stand B20), sank in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres der Anteil nationaler Acts in Norwegen selbst auf 14 Prozent. Im ersten Halbjahr 2001 waren es noch 18 Prozent. Die Band a-ha gilt dabei in ihrer Heimat als internationaler Act, da sie ein deutsches wea-Signing ist.